WZ Wuppertal

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Atomuhrzeit (MEZ)

 

Beschichtung der WZ in Wuppertal

Pressereferent: Holger Holarek

Einen Vortrag über die Besichtigung einer Zeitungsherstellung.

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Gedruckte Medien
Bei einer Führung durch die Druckerei der Westdeutschen Zeitung wurde uns  der Fortschritt in der Drucktechnik rasant vor Augen geführt. Um den  Fortschritt erkennen zu können wurde die Geschichte der Westdeutsche  Zeitung von Herrn Soballa, der seine Laufbahn als Setzer bei der  Westdeutschen Zeitung in den 60 Jahren begonnen hat, als erstes  behandelt. Die WZ wurde durch Wilhelm Girardet in Elberfeld gegründet.  1887 erschien die erste Auflage als General- Anzeiger und entwickelte  sich mit einer Auflage von 40000 Exemplaren schnell zu einer der größten Zeitungen zwischen Rhein und Ruhr. Mit dem Ende des Krieges wurde die  Herausgabe deutscher Tageszeitungen verboten. Erst 1949 als die  Pressefreiheit wieder hergestellt war, konnte die Zeitung wieder  herausgegeben werden. Anfang der 70ger Jahre wurde die Mittagszeitung  auf eine Morgenzeitung umgestellt. Durch den Zusammenschluss mit dem  Düsseldorfer und Krefelder Verlagshäusern wurde aus dem General Anzeiger schließlich die West- deutsche Allgemeine. Durch die moderne EDV ist es  möglich, die von den Redaktoren erarbeiteten Zeitungsseiten ohne großen  Zeitverlust in die Druckerei zu geben und auch so zu verar- beitet.
Dort wo früher 140 Menschen damit beschäftigt waren Seiten in Blei zu  setzen, in einem Format passend für die Druckmaschinen, werden heute  lichtempfindliche Aluminiumtafeln mit Lasern beschrieben. Die Tafeln  werden automatisch entwickelt und für die Druckmaschinen gebogen und  sortiert. Nach Einrichten der Maschine, deren Größe über drei Stockwerke geht, werden bis zu 40000 Zeitungen in der Stunde gedruckt. Mit einer  atemberaubenden Geschwindigkeit rasen die Papierbahnen an einem vorüber  und kommen als fertige Zeitungen aus der Ma- schine. Selbst beim  Wechseln der Papier- rollen wird die Maschine nicht angehalten, sondern  die Enden bei voller Fahrt aneinander geklebt. Über Förderketten kommen die Zeitungen zur Weiterverarbeitung in die nächste Halle. Dort werden  in der gleichen Geschwindigkeit Beilagen und Zeitungen zusammen geführt
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Danach gehen die Zeitungen zur  Auslieferung oder werden auf Rollen zu 5000 Stück in einem  vollautomatischen Lager bereitgestellt. Es war eine sehr beeindruckende  Führung durch Herr Soballa, der mit seinem Wissen sowohl die Historie  wie den aktuellen Stand der Technik dargestellt hat.

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