System Haut

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Das System Haut

Pressereferent: Przebierala

Die Haut wird durch den Alltag sowohl im beruflichen, als auch im privaten Bereich stark beansprucht. um etwas mehr über unsere  Haut zu wissen, soll dieser Bericht dienen.

Die Haut überzieht den gesamten Körper und  bildet eine Grenzschicht zwischen ihm und der Umwelt. Die Hautoberfläche beträgt 1,6- 2,0 m². Ihre Dicke beträgt 1-4 mm. Die Haut ist ein  lebenswichtiges Organ und bildet zusammen mit ihren anhanggebildeten  Nägeln, Haaren, Brust-, Duft-, Schweiß- und Talgdrüsen das Hautsystem.  Die äußere Haut geht an den Körperöffnungen wie z.B. dem Mund in die  Schleimhaut über. Damit sind alle Körperhöhlen wie Mundhöhlen,  Nasenhöhlen und Verdauungskanal ausgekleidet. Die Haupt- aufgaben der  Haut sind:
- Schutz des Körpers vor schädlichen Einflüssen
- Beteiligung an der Wärmeregulation
- Vermittlung von Sinneseindrücken

Zur Gewährleistung dieser vielfältigen Aufgaben hat sich eine spezielle  Gewebestruktur herausgebildet. Neben Epithelzellen und Binde-  gewebezellen finden sich in der Haut fein verzweigte Nerven und  Blutgefäße. Die Haut unterteilt sich in drei Schichten:
- Oberhaut
- Lederhaut
- Unterhaut

Lederhaut
Die Lederhaut bildet ein System von Zapfen und Erhebungen (Papillen) und ragt damit in die Oberhaut.  Durch diese Papillen entsteht ein weiterer Schutz vor mechanischer Beanspruchung. Sie sind besonders an Stellen mit stärkerer Belastung  ausgeprägt angelegt. Die obere Schicht der Lederhaut besteht über-  wiegend aus dichtem Bindegewebe. In ihm verläuft ein Geflecht von dünnen Kollagenfaserbündchen und elastischen Fasern. Außerdem finden sich kleinere Blutgefäße und feine Haargefäße. Die Verbindung zwischen  Lederhaut und Oberhaut wird beim Auftreten von Brandblasen gelöst. In  der tiefer gelegenen Schichten der Lederhaut finden sich überwiegend  größere Faserbündel, begleitend von elastischen Fasern. Die Fasern  verlaufen parallel zur Hautoberfläche, überkreuzen sich und bilden so  ein Scherengitter. Da durch erhält die Haut ihre Elastizität. In der  Leder- haut befindet sich der Hauptteil der Sinneszellen der Haut.  Anatomisch treten die Sinneszellen in großer Formvielfalt auf. Dieser  Vielfalt entspricht eine Vielfalt von Empfindungen wie: Berührungs-,  Druck-, Vibration-, Wärme-, Kälte-, Schmerz- und Juckempfindung.

Unterhaut
Die Unterhaut wird von  Fettgewebspläppchen gebildet, die durch Bindegewebeabschnitten in  Kammern geteilt werden. Je nach Ernährungszustand ist die Unterhaut  unterschiedlich stark. Ihre Masse kann 10-20 kg betragen, bei  übergewichtigen Menschen ein Vielfaches davon. Außer als Fettdepot dient die Unter- haut auch als Druckpolster. Weil Fett ein schlechter  Wärmeleiter ist, schützt die Unterhaut vor Wärmeverlusten. In der oberen Schicht der Unterhaut findet man auch Sinneszellen und Schweißdrüsen.

Oberhaut
Die oberste Schicht der Oberhaut besteht aus verhornten Zellen, die abgestorben sind. Kleinste Teilchen  davon werden abgestoßen, an der Kopfhaut sind sie uns als Schuppen  bekannt. An besonders beanspruchten Körperstellen wird die Hornhaut  bis zu 4 mm dick (Handschwielen, Hühneraugen). Zur darunter- liegenden  Lederhaut grenzt sich die Oberhaut mit einem Grundhäutchen  (Basalmembran) ab. Auf ihr liegen zylindrische Zellen, die durch  Zellenteilung die Hornhautschicht ständig ergänzen. Diese Schicht wird  auch als Keimschicht bezeichnet, in ihr sind Farbstoffe (Pigmente)  enthalten. Die Pigmente bilden einen Schutz gegen die ultravioletten  Strahlen des Sonnenlichtes, die wegen ihrer chemischen Wirksamkeit  schädigen könne. Bei längerer Sonneneinstrahlung reagiert der Körper  deshalb schützend durch vermehrte Pigmentbildung, die Haut bräunt.  Pigmentanhäufungen führen zu Sommersprossen und Leberflecken. Die  Oberhaut übernimmt somit eine mechanische Schutzfunktion und bietet bis  zu einem gewissen Grad Schutz vor Sonnenstrahlen.

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