Strukturwandel

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Industriemeistervereinigung Velbert-Niederberg e.V

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Atomuhrzeit (MEZ)

 

Strukturwandel im Ruhrgebiet

Pressereferent: Andreas Galenski

Eintauchen in eine industrielle Vergangenheit. Das UNESCO Weltkulturerbe Zeche Zollern in Essen.

zeche zollverein auf dem dach des ruhrgebiets

Die Herbstexkursion führte die Industriemeister Velbert - Niederberg in das UNESCO Weltkulturerbe Zeche Zollern in Essen.
Der Rundgang begann vor der 58 Meter langen Gangway, der höchsten  freistehenden Rolltreppe Deutschlands. Oben auf einer Höhe von 24  Metern, der ehemaligen Kohlenwäsche befindet sich das Besucherzentrum  Zollverein. Es ist der Ideale Punkt um sich über die touristischen und  industriekulturellen Angebote der Region zu informieren.
Wir von der IMV hatten einen kompetenten Führer Herrn Rolf Tigermann - einen  exzellenten Zollverein Kenner. Herr Tiggermann war einst bei der  Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein - Westfalen tätig und  arbeitete daran hier einen kulturellen Standort zu schaffen.
Mit  Aufzug und Treppe ging es weiter auf das Dach der Kohlenwäsche. Von hier aus hat man einen schönen Blick aufs Ruhrgebiet von Oberhausen über  Gelsenkirchen, Bochum bis Dortmund
.

zeche zollverein treppenhaus

Die Anfänge der Zeche liegen bei Franz  Haniel der hier im Norden Essens um 1847 die Kokskohlevorkommen für die  Stahlgewinnung erschloss. Durch die Erschließung immer neuer  Kohlevorkommen stieg auch die Förderung der Kohle. Im Jahre 1937 wurden  z.B.: 3,6 Millionen Tonnen Kohle, bei 6300 Beschäftigen gefördert. Die  Schachtanlage galt bis zur ihrer Stilllegung im Jahre 1986 als die  modernste und größte der Welt. Seit 2001 gehört der Komplex zum  Weltkulturerbe der Menschheit.
Der Rundgang fährte uns durch den Weg der Kohle. Die einzelnen Stationen der Kohle vom erreichen der  Oberfläche, dem Transport, der Sortierung, der Kohlenwäsche und dem  Weitertransport in die Kokerei wurden erörtert. Der hohe Standart der  Mechanisierung machte es möglich dass hier täglich 12000 Tonnen  gefördert wurden. Trotzdem - die harte körperliche Arbeit in Schmutz  und Lärm war allgegenwärtig.

zeche zollverein rundgang

Zollverein gilt auch als die schönste Zeche  der Welt. Das ist sicherlich der Verdienst der Architekten Fritz Schupp  und Martin Kremmer die die Neugestaltung der Anlage vornahmen. Schupp  plante von 1920 bis 1974 insgesamt 69 Industrieanlagen - Zeche  Zollverein ist seine bekannteste Arbeit. Es ist eine architektonische  und technische Meisterleistung und ein wegweisendes Konzept für den  sachlich-funktionellen Industriebau, im Geiste des Bauhauses. Die  Architektur folgt der Technik und die Gebäude sind im wahrsten Sinne des Wortes Gehäuse für die Industrieanlagen.
Kohle und Stahl verbindet  man heute nicht mehr mit dem Ruhrgebiet, andere zukunftsweisende  Technologien haben den Einzug in die Region gefunden. So ist die Zeche  ein Wahrzeichen für das alte und neue Ruhrgebiet. 2010 ist Essen  Kulturhauptstadt Europas, dann wird die Zeche zum zentralen Punkt des  Ruhrgebiets.
Genutzt werden die Räume für kulturelle Veranstaltung,  Ausstellungen, Konzerte. Im ehemaligen Kesselhaus befindet sich das red  dot Design Museum mit der weltweit größten Sammlung an zeitgenössischen  Design.

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