Stress

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Stress und seine Auswirkungen

Pressereferent: Bodo Przebierala

Der Begriff "Stress" entstammt der Geologie und bezeichnet einen einseitigen gerichteten Druck bei tektonischen Vorgängen.

Stress verursacht Kopfschmerzen, Angst lässt das Herz schneller schlagen,  Ärger drückt auf den Magen. Gefühle haben Einfluss auf unseren Körper  und die körperliche Verfassung zieht ihrerseits das seelische Befinden  in Mitleidenschaft. Der Schmerz im Kopf kann schlagartig verschwinden,  wenn sich der Betroffene seiner aggressiven Spannung bewusst wird und  sie emotional auszudrücken vermag.
Den Begriff "Stress" hat der  Österreichisch - Kanadische Forscher Hans Selye in die Psychologie  eingeführt, um die Reaktion von biologischen Systemen auf Belastung zu  beschreiben.
Die Stressreaktion des Körpers ist an sich nicht  gesundheitsschädigend und der phasen- hafte Verlauf wird manchmal eher  als angenehm und leitungssteigernd erlebt.
Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen werden allerdings durch folgende Aspekte hervorgerufen:
- ständige Erregung
> Herz - Kreislauf - Erkrankungen
- erhöhter Zuckerspiegel
> Magen - Darmerkrankungen
- verminderte Darmtätigkeit
> Margen - Darmerkrankungen
- erhöhte Muskeltonus
> Verspannungen, Haltungs- u. Gelenkschäden
- chronische Erkrankungen
> Erschöpfung, Leistungsverlust
- geschwächte Immunkompetenz
> lange Belastung
Das Gefühl gestresst zu sein,  entspricht immer dann, wenn Menschen den Eindruck haben, etwas wächst  ihnen über den Kopf, d.h. mann den Eindruck hat, eine Situation nicht  kontrollieren zu können. Ob Menschen ein Ergebnis als unkontrollierbar  (stressig) erleben, bestimmen sie durch die ganz persönliche  Bewertung des Ergebnisses. Es gibt viele Ergebnisse, die von den meisten Menschen als bedrohlich erlebt werden, an oberster Stelle steht  beispielsweise der Tod des Ehepartners, dicht gefolgt von Trennungserlebnissen. Menschen, deren Stressreaktionen durch innere Faktoren  hervorgerufen werden, haben sich viele Denkgewohnheiten zugelegt, die  ihnen auch dann Stress erzeu- gen, wo es gar nicht notwendig wäre. Sie  sehen Gefahren, wo gar keine sind, überbewerten diese und  unterschätzen die eigenen Fähigkeiten, damit zu Rande zu kommen.
Stressbearbeitung ist daher fast immer das Verändern und Erlernen neuer Denkgewohnheiten und neuer Denkmuster.

Typische Denkgewohnheiten von Menschen, die sich inneren Stress erzeugen, sind:
- Sie haben Angst vor Ablehnung. Als Folge davon stellen sie keine  Forderungen, Äußern ihre Bedürfnisse nicht, sagen ihre Meinung nicht.
- Sie haben Angst, anderen weh zu tun. Als Folge davon scheuen sie sich NEIN zu sagen.
- Sie fordern von sich, alles perfekt zu machen. Als Folge davon überfordern sie sich.
- Sie haben Angst vor Fehlern. Als Folge davon trauen sie sich nicht an neue Aufgaben.
- Sie sehen sich als minderwertig an. Als Folge davon äußern sie ihre Bedürfnisse nicht, versuchen nach außen perfekt zu sein. - Sie haben Angst vor  Konflikten. als Folge davon gönnen sie sich keine Zeit für sich alleine, äußern ihre Meinung nicht, wehren sich nicht.

Eine pragmatische Klassifikation von Stressoren unterscheidet:


Objektive Stressoren

Schlafentzug, Verletzungen, Krankheiten, schwere Operationen, Verbrennungen, Hitze,  Hunger, Durst, Lärm, intensives licht, mono- tone Arbeit, Unter- und  Überforderung, schlechte Lebens- und Arbeitsbedingungen, Nichterfüllung  wesentlicher Bedürfnisse.

Subjektive Stressoren

Negative  Denkmuster, die Neigung zu Ungeduld, Ärger, Wut Angst, Feindseligkeit,  Dominanzstreben oder Konkurenzdenken, falsche Situationsbewertungen,  Schwarz- sehen, Hineinsteigern, selbst gemachter Zeit- und  Leistungsdruck, zu hohe Erwartungen, Enttäuschungen, eingebildete  Bedrohung oder Hilflosigkeit.

Die Stressreaktion wird über  einfache oder komplexe Sinneseindrücke im Gehirn ausgelöst, in dem  vornehmlich grundlegende Verhaltensprogramme des Schlaf- Wach- Rhythmus,  der Ernährung und des Fortpflanzungsverhaltens sowie Emotionen erzeugt werden, also alles Verhaltensweisen, für die Alarmreaktionen notwendig  sein könnten.
Um nun den gesundheitsschädigenden Stress abzuwenden, muss eine Stressbewältigung erfolgen.

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