Opel Bochum

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Industriemeistervereinigung Velbert-Niederberg e.V

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Atomuhrzeit (MEZ)

 

Unterwegs bei Opel Bochum

Pressereferent: Andreas Galenski

Die Geschichte von Opel begann vor 150 Jahren als Adam Opel in der väterlichen Werkstatt den Bau von Nähmaschinen in Angriff nahm.  Im Jahre 1886 begann die mobile Geschichte des Unternehmens mit dem Bau von – Fahrrädern. Opel wurde zum weltgrößten Fahrradhersteller der auch motorisierte Zweiräder anbot.

Nach dem Tot von Adam Opel übernahmen seine Söhne das Unternehmen und spezialisierten sich auf die Automobilproduktion. 1924 führte Opel als erster deutscher Hersteller die Fließbandfertigung ein. Die Massenproduktion machte Opel zum größten deutschen Automobilproduzenten. Die Weltwirtschaftskrise machte General Motors zum Eigentümer des Unternehmens. Die Geschicke des Unternehmens werden ab nun durch die US – Eigentümer bestimmt. Das Unternehmen ist im Dritten Reich der größte Automobilbauer in Deutschland und siebtgrößte der Welt. Nach dem Krieg wurde 1946 die Fahrzeugproduktion wieder aufgenommen. Die Erfolgsgeschichte ging weiter mit Modellnamen wie „Olympia Rekord“ danach „Kadet (A)“ ,der „Kadet“, der „Ascona“ und der sportliche „Manta“. Anfang der 70-er Jahre lag Opel mit über 20% Marktanteil  noch vor Volkswagen.  Ein knappes Jahrzehnt später begann der Abstieg des Unternehmens. Die nachfolgenden Modelle konnten nicht an den Erfolg ihrer Vorgänger anknüpfen, Opel zieht sich aus dem Segment Oberklasse zurück, die Folgen der Ölkrise und anderes lässt das Unternehmen 1980 zum ersten Mal seit 1950 in die roten Zahlen rutschen. (411 Millionen Mark)

Opel hat auch schon einmal bessere Zeiten erlebt.

Auch heute steht der Automobilbauer am Abgrund und die Ursache  dafür ist die Tatsache das Opel von den großen Wachstumsmärkten in Asien und Lateinamerika ausgesperrt wird. Das ist die GM General Motors Politik die die Tochter Opel in Europa gefangen hält und noch zusätzlich mit der Marke Chevrolet Konkurrenz bereitet. 

In Kooperation mit dem REFA Verband besuchte die IMV Velbert-Niederberg das Bochumer Werk das seit 1962 dort seinen Standort hat.  Auf dem ehemaligen Zechengelände befinden sich drei Werke mit rund 5.170 Mitarbeitern. Somit ist Opel Bochum  der größte industrielle Arbeitgeber in der Region. Auf 1,7 Millionen Quadratmetern Gesamtfläche werden hier Opel Astra, Opel Zafira, Achsen und Getriebe produziert.

Die Werksbesichtigung begann mit einer Einführung in der Empfangshalle in der auch die Geschichte des Unternehmens durch zahlreiche Exponate präsentiert wird.

Die  Logistik in der Produktion und der Bereich der Blechbearbeitung nahm einen großen Teil der Führung ein. Die haushohen Blechpressen und die sich anschließenden Schweißrobotter boten den Betrachtern ein imposantes Bild. Dem schloss sich der Innenausbau und die Endprüfung an. Die Besichtigung der Produktionsstädte hinterließ bei den „Velbertern“ einen bleibenden Eindruck, auch wenn die Gegenwart und Zukunftsaussichten für Opel weniger rosig sind.

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