Grubenfahrt RAG

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Industriemeistervereinigung Velbert-Niederberg e.V

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Atomuhrzeit (MEZ)

 

Grubenfahrt bei der RAG

Pressereferent: Bodo Przebierala

GlĂŒck auf hieß es fĂŒr 12 Mitglieder der Industriemeistervereinigung Velbert-Niederberg e.V. zur Grubenfahrt ins Bergwerk der Zeche Prosper Haniel V Schacht 10 in Bottrop.
Nach der BegrĂŒĂŸung folgte eine interessante EinfĂŒhrung, bei der man eine Menge ĂŒber den Bergbau im Ruhrgebiet erfuhr.
Untertage befindet sich ein Gesamtstreckennetz von ca. 125 km LĂ€nge. Dieses bleibt in etwa immer gleich, da alte Strecken wieder verschlossen werden.

Auf Prosper arbeiten ca. 4.500 BeschÀftigte davon sind ca. 365 Auszubildende, von denen aber niemand mehr zum Bergmann ausgebildet wird.
Danach wurde uns erklĂ€rt, dass wir fĂŒr 3 Stunden auf ca. 1000 m Tiefe einfahren und insgesamt ca. 5,4 km zu Fuß unter Tage zurĂŒcklegen werden.

Wir wurden komplett von Kopf bis Fuß eingekleidet. AusgerĂŒstet wie richtige Bergleute gingen wir zum Schacht.
Dann sind wir mit einer Geschwindigkeit von 12 m/s ins Bergwerk eingefahren.
Nun hieß es erst einmal laufen. Über uns die Schienen der Dieselkatze, neben uns die PersonenförderbĂ€nder, die uns auf dem RĂŒckweg wieder zum Aufzug bringen sollten und viele Rohre und Kabel an der Decke. Der Steiger zeigte und erklĂ€rte uns die gigantischen Anlagen zur Bewetterung (BelĂŒftung).
Unter der Decke waren große Wasserwannen. Diese dienen dazu, bei einer Explosion zu platzen, und durch das herabstĂŒrzende Wasser die Feuerwand zu löschen.
Auf dem Weg zum Streb (Teil des Flözes wo Kohle abgebaut wird), ging die Temperatur dramatisch in die Höhe. Der stete Luftzug (Bewetterung) fehlte, und eine feuchte, stickige und extrem warme Luft umgab uns.
Dann ging es in den ca. 1,20 m hohen Streb, die Fortbewegung war an manchen Stellen nur auf allen vieren möglich. Über uns das nackte Gebirge, als Schutz nur die hydraulischen Schilde der Abbaumaschine. Nach 30 Metern nahmen wir Platz, teilweise hockend, liegend oder sitzend.

Ein ohrenbetÀubendes Hupen und in ca. 2,50m Entfernung donnerte der Kohlenhobel durch den Streb und riss die Kohle aus dem Gebirge, die dann herunterfiel und mit dem Förderband abtransportiert wurde.

Nachdem wir wieder aus dem Streb gekrochen waren, ging es wieder zurĂŒck bis zum Personentransportband. Dort angekommen legten wir uns auf den Bauch und fuhren in Richtung Förderkorb, der uns wieder ans Tageslicht brachte.
Die SchutzausrĂŒstung wurde wieder abgegeben und in der GĂ€stekaue konnten wir ausgiebig duschen.
Bei einem leckeren Imbiss wurden alle unsere Fragen geduldig beantwortet.
Eine Grubenfahrt auf Zeche Prosper ist ein tolles Erlebnis und kann von uns nur weiterempfohlen werden.

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