Gestik

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Gestik

Pressereferent: Bodo Przebierala

Thomas Süper referierte vor den Mitgliedern der IMV  Velbert-Niederberg e.V. und der IMV Wuppertel e.V. zum Thema "Gestik".  In der Hauptsache wurde über die redebegleitende Gestik, der so genannten koverbalen Gestik, gesprochen. Das Wort Geste kommt vom lateinischen  Wort `gestus´, das soviel wie "Mienenspiel oder Gebärdenspiel" bedeutet. Im engeren Sinne umfasst das semiontische Ausdruckspotenzial des  menschlichen Körpers mittels der Arme, Hände und des Kopfes.

Es gibt viele Kritiker dieser Theorie, die  darauf hinweisen, dass die Gesten in unterschiedlichen Kulturen  verschiedene Formen und Funktionen haben. Aber unabhängig von  Unterschieden in der Entwicklung von verschiedenen Sprachen kann man  durch Studium der Sprachen historische Gemeinsamkeiten der Universalien  der Sprache entdecken.

Unterschiede von Sprache und Gestik
Sprache setzt sich aus Wörtern mit einzelnen Bedeutungen zu Sätzen zusammen.  Dabei ist es wichtig, dass Wörter und Sätze zueinander passen, sowohl im Hinblick auf die Syntax wie auch die Semantik. Sprache ist somit  kontextsensitiv. Bei einer Gestik ist diese etwas differenzierter zu  betrachten. Die Bedeutung einer Gestik ist ebenfalls kontextsensitiv, da sie sich aus dem gesprochenen Hintergrund ergibt. Dieselbe Gestik kann  in Zusammenhang mit verschiedenen Wörtern oder Sätzen eine andere  Bedeutung beinhalten und von Sprecher zu Sprecher variieren. Bei einer  Gestik muss dabei aber der Sinn erkenntlich sein. Hieraus lässt sich  leicht erkennen, dass es keinen Gestik-Standart gibt, in dem wie in  einem Wörterbuch festgelegt ist, welche Bedeutung zu einer Gestik bei  welchem Wort oder Satz gehört.

Gemeinsamkeiten von Sprache und Gestik
Die wohl wichtigste Gemeinsamkeit ist die Tatsache, dass Gestiken und  Sprachen dieselbe Funktion zur gleichen Zeit haben. Beide drücken es nur auf verschiedene Arten aus bzw. bringen dem Zuhörer verschiedene  teilaspekte der zu vermittelnden Information näher. Man hätte folglich  einen Informationsverlust, wenn man nur eines der beiden zu hören bzw.  zu sehen bekäme.

  • Nach Hayes schließt Gestik im  weiteren Sinne auch andere Zeichen der Körpersprache mit ein. Das ist  jede bewusste und unbewusste Körperbewegung.
  • Nach Kendom ist Gestik "Die Körperhaltung nicht sprachlicher Art, mit der Absicht, etwas zum Ausdruck zu bringen".
  • Mead definiert die Geste, des Senders, das eine Verhaltensanpassung bei einem Empfänger zur Folge hat.

Entwicklung von Gesten
Gestisches  Zeichenverhalten gilt als wesentliche Entwicklungsstufe der  Evolutionsgeschichte des Menschen und hat wahrscheinlich große Bedeutung für die Evolution der Sprache.
Darwin hat den Ursprung von Gesten in praktischen Alltagshandlungen gesucht.
Beispiel:

Darwin vermutet den Ursprung der Bejahungsgeste beim neugeborenen Kind, das seine Kopf nach vorne zur Nahrungsquelle der Mutterbrust neigt. Ursprung der Verneigungsgeste des Kopfschüttelns liegt darin, dass das Kind sich von der Mutterbrust durch seitliche Kopfbewegung vom Körper abwendet.Willkommensgeste durch ausgestreckte Arme und offene Hände entwickelte sich aus praktischen Greifbewegungen.Stoppgeste der erhobenen Hand mit Handfläche nach vorn: Aus praktischem Aufhalten einer entgegenkommenden Person.

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Thomas Süper

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